Feuerkreis Lieder Die freie Republik
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In dem Kerker saßen zu Frankfurt an dem Main schon seit vielen Jahren 
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sechs Studenten drein. ||: Die für die Freiheit fochten und für das Bürgerglück 
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und für die Menschenrechte der freien Republik :||

Und der Kerkermeister sprach es täglich aus: Sieh, Herr Bürgermeister, es reißt mir keiner aus. ||: Aber doch sind sie verschwunden, abends aus dem Turm, um die zwölfte Stunde bei dem großen Sturm :||

Und am anderen Morgen hört man den Alarm, oh, es war entsetzlich, der Soldatenschwarm. ||: Sie suchten auf und nieder, sie suchten hin und her. Sie suchten sechs Studenten und fanden sie nicht mehr :||

Doch sie kamen wieder mit Schwertern in der Hand. Auf, ihr deutschen Brüder, jetzt gehts fürs Vaterland. ||: Jetzt geht's für Menschenrechte und für das Bürgerglück. Wir sind doch keine Knechte der freien Republik :||

Wenn euch die Leute fragen: Wo ist Absalom? So dürft ihr ihnen sagen: Ja, der hänget schon. ||: Er hängt an keinem Baume, er hängt an keinem Strick sondern an dem Glauben der freien Republik :||

				
Worte			Jahr			Kontext		TUK	32
& Weise	unbekannt	Mitte d. 19. JH.	DFB		SJ	35
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